Eigenartiges Verhalten in Weingarten


Die kleinere Tiefgarage unter den Wohnblocks für barriere- freies Wohnen wird zwar gebaut, aber die immer wieder gezeigte Tiefgarage unter dem großen Gebäude des Alten- und Seniorenheims kann man in den aktuellen Bauplänen nicht mehr finden. Und genau an dieser Stelle sind die eigentlichen großen Belastungen des Bodens, die durch das Ausbaggern für eine Tiefgarage entsorgt werden sollten.
Und es wird noch etwas seltsamer. Bei der Anliegerinformation am 7.4.2015 betonte der Bürgermeister in Anwesenheit von etlichen Gemeinderäten und Vertreter des Bauträgers, daß das Projekt so wie es die jetzigen Pläne zeigen auch umgesetzt wird. Wohl dem Bauträger, der so einen zuverlässigen Partner hat. Die Sache ist nur: der Gemeinderat hat diesem vorhabenbezogenen Bebauungsplan noch gar nicht zugestimmt!
Was wäre, wenn der Gemeinderat diesem Bebauungsplan in der jetzigen Version nicht zustimmen kann, da nicht alle mit dieser Bauweise einverstanden sind? Oder kann dies der Gemeinderat etwa gar nicht mehr ablehnen weil dem Bauträger von der Verwaltung bereits Zusagen gemacht wurden?
Und seit einigen Tagen ist es ganz dubios: von der Vermarktungsfirma des Bauträger war zu erfahren, daß die Exposees für die Interessenten Ende April 2015 versendet werden. Es werden also Wohnungen angeboten, obwohl der Gemeinderat diesem Bebauungsplan noch nicht zugestimmt hat. Woher weiß der Bauträger, daß alle seine Forderungen erfüllt werden? Hat der Gemeinderat nur noch eine Alibifunktion?

Über mitten.drin in Weingarten

Wir sind Weingartner, die sich dafür einsetzen, daß Bürger fair behandelt werden, ihre Rechte und ihre Privatsphäre geschützt werden, ein Altenheim gebaut wird, aber nicht auf vergiftetem Boden, Grünflächen nicht dem Profit geopfert werden und die prekäre Park- und Verkehrssituation nicht ein Desaster wird.
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Eine Antwort zu Eigenartiges Verhalten in Weingarten

  1. Claudia Singer-Mohr schreibt:

    jeder Bürgermeister, alle Gemeinderäte fassen sich an die Brust über die schöne Gestaltung ihrer Gemeinde. Was wäre denn, wenn denn nicht so verantwortungsvolle Bürger für den Erhalt und die Existenz von “ Leben und Leben lassen“, den Liebreiz ihrer Gemeinde mitverantworten?
    Würde denn einer der Herren auf persönlichen Prestige zugungsten einer für ihn nicht zuträglichen Veränderung dankend zusagen. Super.

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