Brisante Fragen


Nachdem nun ein konkreter Bauantrag für das geplanten Projekt in der Kanalstraße vorliegt (siehe Downloadbereich), entstehen Fragen.
Das Seniorenwohnheim ist im Bauantrag rot gekennzeichnet, das dazu gehörende Baugrundstück ist, wie im Bauantrag üblich, mit einer blau-violetten Linie umrandet. Erkennbar ist auch die Lagebuch-Nr. 316/3 und die Flächenzahl (4905 m²). Die 3 geplanten barrierefreien Wohnblocks sind untergeordnet dargestellt und nicht Bestandteil des vorliegenden Bauantrages; sie haben auch eine separate Flurstücks-Nr. (316/2).  Zufahrtstraßen, Wege und Stellplätze sind einheitlich wie die bestehenden öffentlichen Straßen und Gehwege (z.B. Kanalstraße) dargestellt.

Fragen:
• Bedeutet dies, dass die Fläche des Seniorenheimes und die separate Fläche für die Wohnblocks die Grundstücksflächen zur Bebauung durch den Bauträger sind?
• Bedeutet dies im Umkehrschluss, daß die gelb/ocker markierten Flächen öffentliche Verkehrsflächen und im Besitz der Gemeinde sind?
Wenn dem so ist, dann ergeben sich daraus Fragen:
• Wurden die Flächen für Straßen und Wege von der Gemeinde übernommen?
• Wenn ja, zu welche Kosten?
• wer trägt die Kosten für die Entsorgung des kontaminierten Erdreichs unter den Wegen und Straßen? Gehen diese Erschließungs- und Unterhaltskosten etwa zu Lasten der Gemeinde? Der Untergrund der Straßen und Wege ist „zufällig“ hochbelastet – entsprechende Info dazu liegt vor!

Fragen zu diesem Thema wurden der Verwaltung gestellt.
Antwort der Verwaltung: Dazu gibt es noch keine Entscheidung bzw. kann im Moment noch nicht beantwortet werden.
Wenn dem so wäre, dann könnte man daraus nur schließen: entweder ist man nicht an einer transparenten, Bürger-nahen Information interessiert oder es ist ein systematisches Verschleiern.
Beides wäre fatal.

Über mitten.drin in Weingarten

Wir sind Weingartner, die sich dafür einsetzen, daß Bürger fair behandelt werden, ihre Rechte und ihre Privatsphäre geschützt werden, ein Altenheim gebaut wird, aber nicht auf vergiftetem Boden, Grünflächen nicht dem Profit geopfert werden und die prekäre Park- und Verkehrssituation nicht ein Desaster wird.
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