Projektierte Bauruine auch in Weingarten ??


Beim Frühstück fiel manchem heute der Löffel ins Marmeladenglas. Unter der Überschrift: „Seniorenheim muß schließen“ ist heute (13.4.2016) in den BNN zu lesen, daß ein Seniorenheim, gebaut von Hoepfner (BauInvest) und vor gut 1 Jahr eröffnet, wegen Pfusch am Bau geschlossen werden muß. (siehe Download).

Weingartner Senioren sowie alle Investoren sollten sich genau überlegen, ob man in der Kanalstraße investiert. Erhebliche Wasserschäden in Küche und Keller und zudem ein undichtes Dach, so daß es reinregnet, führten in Ötigheim zur Schließung.

Auf der Hoepfner Homepage (WertInvest) ist in der Vermarktung des Ötigheimer Seniorenheims zu lesen (wörtliches Zitat): Wir sind überzeugt, dass nur die Liebe zum Detail ein Gebäude zu einem Zuhause machen kann. Daher vertrauen wir bei Hoepfner ausschließlich Architekten und Handwerkern, die langjährige Erfahrung und Kompetenz mitbringen und unseren Qualitätsanspruch teilen. So entstehen „Häuser zum Wohlfühlen“. Und genau dies liest man auch bei dem angepriesenen Projekt in Weingarten in der Kanalstraße.

Es wurde von uns bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt (April 2015) darauf hingewiesen, daß ein Bauträger kein Samariter ist. Große Wohnmonster anstelle von Häuser zum Wohlfühlen, „optimiertes“ Verkehrs-Gelände anstelle des anfänglich zugesagten verkehrsfreien Areals, Straßen-begleitendes Grün anstelle der zugesagten Parklandschaft,  erst nach erheblichem Druck von außen die Zusage einer kompletten Altlastensanierung und nun auch „kostenoptimiertes Bauen“; alles deutet darauf hin: Ziel ist, Profit zu machen. Eigentümer und Bewohner bleiben dabei manchmal auf der Strecke.

Wenn ein Bauwerk bereits nach 1 Jahr unbewohnbar wird, dann stellen sich jedem Fragen wie:

  • Ist Gemeinde und Gemeinderat bei der Auswahl des Bauträgers (Hoepfner Chambord) wirklich ihrer Sorgfaltspflicht nachgekommen? Oder: Wieso läßt sich ein Bürgermeister so sehr einspannen in dieses „Geld-getriebene“ Projekt?
  • Kann sich Weingarten die Gefahr leisten, auch so ein Bauwerk mittendrin zu bekommen?
  • Müßten in so einem Fall dann nicht Weingartner Senioren und Investoren die Zeche bezahlen?

Über mitten.drin in Weingarten

Wir sind Weingartner, die sich dafür einsetzen, daß Bürger fair behandelt werden, ihre Rechte und ihre Privatsphäre geschützt werden, ein Altenheim gebaut wird, aber nicht auf vergiftetem Boden, Grünflächen nicht dem Profit geopfert werden und die prekäre Park- und Verkehrssituation nicht ein Desaster wird.
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