Gratulation zur Wiederwahl


Das mittendrin Team gratuliert zur Wiederwahl.
Auf den ersten Blick sind ca. 89% der Stimmen schon beeindruckend. Ein Vergleich mit der letzten Wahl 2010 läßt aber interessante Schlüsse zu.
Wahlberechtigte: es waren nahezu 600 Einwohner mehr als bei der Wahl 2010
Wähler: nur unwesentlich mehr, d.h. es waren weniger Bürger wählen als 2010
Wahlbeteiligung: war mit ca. 51% zahlenmäßig geringer und damit gegenüber 2010 wesentlich niedriger – und nicht höher wie der Wahlsieger behauptete!
Mitbewerber: im Gegensatz zu 2010 gab es keine nenneswerten Mitbewerber die Stimmen auf sich vereinigen konnten. Zusätzlich half der Extremkandidat bei der Wahlbeteiligung.

Nimmt man Nichtwähler, Protestwähler und die besondere Situation der Kandidaten, dann ist das Ergebnis nicht mehr so berauschend: deutlich weniger als 50% der Wahlberechtigten haben H. Bänziger gewählt. Dies ist an den Wahlsieger ein deutliches Zeichen die mehrfach angesprochenen Themen ernst zu nehmen.

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Qual der Wahl?


Vor etwa 1 Woche haben wir gefragt, welche Wahl wir bei der Bürgermeisterwahl haben.

Nun, nachdem die Kandidaten alle gesprochen haben, ist einiges klarer: für die beiden auswärtigen Kandidaten sollte es keinen Grund mehr geben sich nochmals in Weingarten aufzuhalten oder sich über Weingarten zu äußern. Dies dürfte mittlerweile eindeutig sein.

Schwieriger wird es bei den beiden anderen Kandidaten: der amtierende Bürgermeister wird seinen Wissens- und Amtsbonus nutzen und wieder ins Rathaus einziehen. Die Frage ist nur mit wieviel Stimmenunterschied zu seiner 1. Wahl im Jahr 2010.

Wenn sie ihn unterstützen möchten, dann sollte sie ihm ihre Stimme geben. Wenn sie denken, daß er zwar einiges getan hat für Weingarten aber Protest bemerken soll, dann könnten sie dies durch ihr Abstimmungsverhalten verdeutlichen: entweder sie wählen aus Protest den anderen Weingartner Kandidaten (der keine reale Chance haben wird), sie geben eine ungültige Stimme ab oder sie gehen nicht zur Wahl.

Sie haben also doch eine Wahl. Nutzen Sie diese!

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Nebenjob?


Es wurde bekannt, dass H. Bänziger 2015 eine Firma mit dem Namen Future2Net GmbH gründete. Diese beschäftigt sich mit denselben Fragen die auch in Weingarten aktuell sind (z.B. Ortskernsanierung, energetische Sanierung etc).

Interessenskonflikte zur Tätigkeit als Bürgermeister sind dadurch nicht auszuschließen. Auf eine diesbezügliche Frage bei der Kandidatenvorstellung kam die Aussage, daß man die Firma auflösen könne, da keine Geschäfte abgewickelt wurden!

Warum wurde diese Firma dann nicht schon längst liquidiert?

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass es unter der gleicher Anschrift (im Eisweier 1) weitere Unternehmen mit Berührungspunkten zur Gemeindeverwaltung gibt:

* Förderer Immobilienverwaltung und Bauträgergesellschaft

* Telematis Netzwerke GmbH (IT)

* Deworex GmbH (mit Telematis verbunden)

* Etebia GmbH (IT)

In welcher direkten oder indirekten Geschäftsbeziehung stehen/standen diese Firmen mit der Gemeindeverwaltung?

Auch wenn die Nebentäigkeit des Bürgermeisters angemeldet ist, so hat dies doch viel mehr als nur ein Geschmäckle!

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Schulden in Weingarten


Ein großes Problem, für das der amtierende Bürgermeister verantwortlich ist, ist die extrem hohe Verschuldung der Gemeinde seit seinem Amtsantritt vor 8 Jahren.

Weingarten nimmt mittlerweile nicht nur im Landkreis sondern in ganzen Bundesland einen Spitzenplatz bei der Verschuldung ein. Obwohl die Einnahmen sprudeln wie noch nie werden die Schulden nach den Hochrechnungen bis 2021 sogar noch rapider ansteigen.

Weitere Spitzenplätze nehmen in Weingarten auch die Kosten für Wasser und Abwasser ein; Beerdigungen liegen im Vergleich zu anderen Gemeinden des Kreises ebenfalls vorne.

Auf die Frage, wo seriöses Einsparpotential sein könnten, kam leider keine klare Antwort.

Nach Prognosen von Finanzexperten werden sich Konjunktur und damit Einnahmen in den nächsten Jahren abschwächen und die Zinsen wohl steigen. Wohin kann dies bei unserem Schuldenberg führen?

 

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Bürgermeisterkandidaten stellten sich vor


Am gestrigen Abend stellten sich die Bewerber für den Posten als Bürgermeister vor. Bis auf Frau Miller waren alle erschienen.

Besonders beeindruckend waren 2 Dinge: zum einen das souveräne Verhalten des noch amtierenden Bürgermeisters und zum anderen die sehr deutliche Absage der Weingartner an die rechtsradikalen An- und Absichten eines anderen Bewerbers.

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Vorstellung der Kandidaten


Die Wahl des Bürgermeisters/der Bürgermeisterin findet am am 8. April 2018 statt.
Als Kandidaten wurden zugelassen:
1. Bänziger, Eric. Aktueller Bürgermeister
2. Miller, Friedhild. Sindelfingen
3. Brück, Michael. Dortmund
4. Östreicher, Henry. Weingarten (Baden)
Zuvor, am 4. April 2018,  gibt es eine Wahlveranstaltung bei der sich alle 4 Kandidaten vorstellen und Bürger fragen können.
Damit sie sich schon vorab ein Bild über die unbekannten Kandidaten machen können haben wir einige Links zu den jeweiligen Kandidaten eingefügt.
Miller Friedhilde  Homepage, facebook, Stern,
Brück, Michael   Wikipediafacebook,
Gehen sie zu dieser Wahlveranstaltung. Es wird bestimmt auch einige überraschende Fragen an die in Weingarten bekannten Kandidaten geben.
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Neue und überarbeitete Inhalte


Liebe Leser,

Die Web Seite 76356mittendrin.de wurde stark überarbeitet und neue Themen eingeführt. Das Design und die Bedienung bleibt erhalten.

Ursprung und Ziele:
Warum gibt es überhaupt die Seiten von MITTENDRIN?

Seniorenheim:
Hier finden SIe alle Informationen über das Thema Kanalstraße und Seniorenheim.

Bürgermeister-Wahl 2018:
Ganz aktuell haben wir dieses Thema aufgenommen, um die Wahl und Kandidaten vorzustellen. Die offiziellen information zur Bürgermeister-Wahl der Gemeinde Weingarten finden sie hier

Umfrage und Gästebuch:  wurde nicht verändert

Download: unverändert

Kontakt: unverändert

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Bürgermeister-Wahl 2018


Bei der Wahl, so ist das allgemeine Verständnis, kann man sich zwischen mehreren Alternativen entscheiden. Welche Wahl haben die Weingartner bei der Bürgermeisterwahl im April 2018?

Keine?

Oder haben sie doch eine Wahl?

Informieren sie sich!

Kommen sie zur Vorstellung der Kandidaten am 4.4. 2018 und machen sich ein Bild von den Kandidaten!

Entscheiden sie danach wen oder wie sie wählen!

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Gescheitert !


Das Eingeständnis, daß das Nahwärmekonzept in Weingarten gescheitert ist, dürfte dem Bürgermeister sehr schwer gefallen sein. Denn dies war ursächlich sein „Baby“.
In diesem Zusammenhang gilt es nun Fragen zu beantworten. Andernorts ist es üblich, daß Bürger und Gemeinderat bereits im Vorfeld eines Projekts mit solchen Dimensionen ins „Boot“ geholt werden. Bürger in Weingarten (und Gemeinderrat) wurden mehr oder minder mit diesem Konzept überrascht. Welche Konsequenzen hat nun dieses Fiasko für den Bürgermeister? Welche Konsequenzen hat dies für den Gemeinderat bei zukünftigen Projekten?
Die außergewöhnlich aufwändige Werbe-Kampagne für das gescheiterte Nahwärmekonzept war bestimmt nicht zum Nulltarif zu bekommen. Welche Kosten sind  der Gemeinde dadurch entstanden?
Und noch eine Frage: hat dies das vermeintliche Scheitern des „Hoepfner Projekts“ in der Kanalstraße mitverursacht?
Es wird Zeit, daß diese und weitere Fragen öffentlich diskutiert werden.
Im Hinblick auf die Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr ist diese Pleite für den amtierenden Bürgermeister nicht unbedingt förderlich, oder?

Darf gerne geteilt werden.

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Neue Dissonanzen


Seit einiger Zeit schon kursieren Gerüchte im Dorf, daß der Bauträger das Bauvorhaben in der Kanalstraße nicht mehr weiter verfolgen wird und aussteigen möchte. Mittlerweile scheint es sicher, daß sich die Fa. Hoepfner BauInvest zurückzieht und auch der vorgesehene Betreiber kein Interesse mehr zeigt.

Wieso wird dies von den Verantwortlichen in Weingarten verheimlicht? Die Bevölkerung hat ein Recht zu erfahren was hier vorgeht. Andernfalls wird Spekulationen Tür und Tor geöffnet – und das ist nicht gut für Weingarten.

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Was man so hört


Viele wundern sich, daß von dem so hochgelobten Projekt mittendrin in der Kanalstraße nichts mehr zu hören ist.

Erst hinter vorgehaltener Hand, dann etwas deutlicher und nun ist von offizieller Seite zu hören, daß es bereits mehrere Prozesse gab (Bauträger gegen Grundstücksverkäufer). Erst in dieser Woche wurde wieder eine Sache zu diesem Thema vor Gericht in Mainz verhandelt. Das Ergebnis ist bis heute (21.7.2016) noch nicht bekannt.

Es sind zwar Privat-Prozesse, aber indirekt sitzen Gemeinde und Gemeinderat mit im Boot. Sprach man Gemeinderäte darauf an, dann wurde so getan, als ob sie dies alles gar nichts anginge – wegducken, totschweigen und aussitzen ist, wie schon so oft, die Parole.

Bürgernähe, Informationspolitik und Transparenz scheinen für Gemeinde und Räte Fremdworte zu sein.

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Diskriminierend und perfide


Es wird immer peinlicher, je mehr Details bekannt werden, die der Entscheidung für das geplante barrierefreie Wohnen auf dem Schwaab-Gelände zu Grunde lagen. Anscheinend stören Behinderte die Vermarktung der barrierefreien Wohnungen so sehr, daß man keine Behinderte haben wollte.
Es wurde bekannt:
• wie sozial ein Bauträger in der Öffentlichkeit erscheinen möchte und was wirklich dahinter steckt
• wie unwürdig sich Verwaltung und Gemeinderat verhalten
• wie fragwürdig Weingartner Steuergelder eingesetzt werden

Wie sagt doch die Werbung der Firma Hoepfner: „… investieren Sie in einen Wachstumsmarkt mit unschlagbaren Renditen und Steuervorteilen …“.

Dazu passen die erst jetzt bekannt gewordenen Forderungen von Hoepfner BauInvest im Jahr 2015, die geplante Wohnung für eine Behindertengruppe abzulehnen. Maßgebliche Leute des Hoepfner Projekts (Raupp und Eckhardt) wollten definitiv die Wohnung für eine Behindertengruppe weglassen, da dies „…die Vermarktung der darüber liegenden Wohnungen stören würde…“. Und damit dies nicht bekannt wird forderte der Bauträger, die Verhandlungen nicht in der Öffentlichkeit zu führen – dies könnte sich rufschädigend auf Hoepfner BauInvest auswirken. Man vermag es kaum glauben: Verwaltung und Gemeinderat gingen auf diese unerhörte Forderung ein!
Und wie geht die Verwaltung mit Steuergelder um?
Aus den vorliegenden Informationen geht weiter hervor, daß Gemeindeverwaltung und Gemeinderat Forderungen des Bauträgers zustimmten, eine Kaufverpflichtung für bis zu 4 Wohnungen einzugehen, sollten diese wg. der Behindertengruppen-Wohnung nicht veräußert werden können. So eine Zustimmung ist nicht nur moralisch verwerflich. Schlimm ist die Zusage auch deshalb, weil die Gemeinde dann für  die Wohnungen Mittel im Wert von ca. 1 Million Euro bereitstellen müsste.
Gibt es denn keine seriösen Gemeinderäte mehr, die so verwerfliche Deals ablehnen?
Muß sich Weingarten den finanziellen Interessen eines Bauträgers unterordnen?
Was sind die Gründe dafür, daß sich Verwaltung und Gemeinderäte in dieses ausschließlich Profit-orientierte Projekt eines Bauträgers so sehr einspannen lassen ?
Haben nicht alle gewählten Vertreter einen Eid geleistet, zum Wohle der Bürger zu arbeiten?

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Informationen in eigener Sache


Zur Zeit sind wir sehr intensiv mit Recherchen beschäftigt. Wir sind auf ein Thema gestoßen, das unfassbar ist; aber in Weingarten scheint vieles möglich zu sein.

Noch eine weitere sehr schöne Information: wir haben mittlerweile mehr als 11.500 Aufrufe auf unserer Seite http://www.76356mittendrin.de. Und dies bei etwas über 10.000 Einwohnern! Vielen Dank an alle interessierten Leser. Bitte Informationen an andere interessierte Weingartner weitergeben.

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Neue Meldung mit Sprengkraft


Zurück nach einer kreativen Pause hat uns eine heiße Nachricht überrascht. Aus mehreren unabhängigen und bisher zuverlässigen Quellen kam die Nachricht, daß der vorgesehene Träger des Altenheims (Haus Edelberg) aussteigen wird oder bereits ausgestiegen sei. Falls dies wirklich zutrifft, dann hätte der Bauträger (Hoepfner) keinen Betreiber für das umstrittene Seniorenheim.

Zu bemerken wäre in diesem Fall: Das Management der Unternehmensgruppe Haus Edelberg hat bestimmt schwerwiegende Gründe, wenn es aus diesem Projekt aussteigt. Ob dies mit dem unbewohnbaren Objekt des Bauträgers in Ötigheim zu tun hat ist nicht bekannt. Für Investoren und Anleger wäre es dann aber vorteilhaft, sehr genau zu prüfen, wo man sein Geld anlegt.

Wir bleiben dran!

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Projektierte Bauruine auch in Weingarten ??


Beim Frühstück fiel manchem heute der Löffel ins Marmeladenglas. Unter der Überschrift: „Seniorenheim muß schließen“ ist heute (13.4.2016) in den BNN zu lesen, daß ein Seniorenheim, gebaut von Hoepfner (BauInvest) und vor gut 1 Jahr eröffnet, wegen Pfusch am Bau geschlossen werden muß. (siehe Download).

Weingartner Senioren sowie alle Investoren sollten sich genau überlegen, ob man in der Kanalstraße investiert. Erhebliche Wasserschäden in Küche und Keller und zudem ein undichtes Dach, so daß es reinregnet, führten in Ötigheim zur Schließung.

Auf der Hoepfner Homepage (WertInvest) ist in der Vermarktung des Ötigheimer Seniorenheims zu lesen (wörtliches Zitat): Wir sind überzeugt, dass nur die Liebe zum Detail ein Gebäude zu einem Zuhause machen kann. Daher vertrauen wir bei Hoepfner ausschließlich Architekten und Handwerkern, die langjährige Erfahrung und Kompetenz mitbringen und unseren Qualitätsanspruch teilen. So entstehen „Häuser zum Wohlfühlen“. Und genau dies liest man auch bei dem angepriesenen Projekt in Weingarten in der Kanalstraße.

Es wurde von uns bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt (April 2015) darauf hingewiesen, daß ein Bauträger kein Samariter ist. Große Wohnmonster anstelle von Häuser zum Wohlfühlen, „optimiertes“ Verkehrs-Gelände anstelle des anfänglich zugesagten verkehrsfreien Areals, Straßen-begleitendes Grün anstelle der zugesagten Parklandschaft,  erst nach erheblichem Druck von außen die Zusage einer kompletten Altlastensanierung und nun auch „kostenoptimiertes Bauen“; alles deutet darauf hin: Ziel ist, Profit zu machen. Eigentümer und Bewohner bleiben dabei manchmal auf der Strecke.

Wenn ein Bauwerk bereits nach 1 Jahr unbewohnbar wird, dann stellen sich jedem Fragen wie:

  • Ist Gemeinde und Gemeinderat bei der Auswahl des Bauträgers (Hoepfner Chambord) wirklich ihrer Sorgfaltspflicht nachgekommen? Oder: Wieso läßt sich ein Bürgermeister so sehr einspannen in dieses „Geld-getriebene“ Projekt?
  • Kann sich Weingarten die Gefahr leisten, auch so ein Bauwerk mittendrin zu bekommen?
  • Müßten in so einem Fall dann nicht Weingartner Senioren und Investoren die Zeche bezahlen?
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Jetzt wird es amtlich


Mittlerweile haben Angrenzer des umstrittenen Bauvorhabens Nachricht vom Landratsamt erhalten. Sämtliche Bedenken und Einsprüche wurden, teilweise pauschal, abgelehnt. Bedenklich ist dabei nicht nur die Ablehnung als solche, sondern auch die Begründungen für die Ablehnung.

Zum Beispiel der Einspruch wg. zu geringen Abstandsflächen (Abstände von Bauwerken zu Nachbargrundstücken). Es wird argumentiert, daß Abstände zwischen Gebäuden und Grundstücke der Belüftung dienen und die seien ausreichend. Ein weiteres Zitat aus dem Ablehnungsschreiben des Landratsamts: „Abstandsflächen fällt nicht die Aufgabe zu, störungsfreies Wohnen zur Wahrung des nachbarlichen Wohlbefindens sicherzustellen“. Hat man da noch Worte: Bedenken vieler Weingartner gegen diese Monstergebäude auf so engem Raum werden einfach ignoriert und die Bauweise legalisiert. Es ist davon auszugehen, daß dieser Bescheid Widerspruch von Betroffenen zur Folge haben wird.

Amtlich ist nun auch, daß der Bauträger für das Seniorenheim mit 75 Betten und ca. 80 Beschäftigten, mit einer Großküche, mit einer Sozialstation und mit weiteren Einrichtungen insgesamt nur 16 Pkw-Stellplätze baut! Die Straße auf dem Gelände und 24 weitere Parkplätze gehen zu Lasten der Gemeinde, d.h. die Herstellungskosten von mind. 600.000 € plus Pflege- und Instandhaltungskosten in noch unbekannter Höhe bezahlt der Bürger für den Bauträger! Merkt der Gemeinderat nicht was hier geschieht oder wird er am Nasenring durch die Manege geführt?

 

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Was kommt nach der Vertragskündigung?


Professionelles agieren einer Gemeindeverwaltung sieht anders aus. Warum klebt der Bürgermeister so sehr an diesem Bauträger? Oder sollte man fragen: was verbindet sie?

Fakt ist, daß der bisherige Besitzer schon mehrfach Vorschläge für eine sinnvolle Nutzung des Geländes unterbreitet hat – dies kann im Landratsamt eingesehen werden. Vorschläge wurden von der Verwaltung aber steht mit Horror- Szenarien abgewürgt.

Warum wird nach wie vor behauptet (auch im Gemeinderat), daß der bisherige Besitzer des Schwaab-Geländes große Gebäude plane die nicht ins Ortsbild passen? Die nun geplanten Monstergebäude (3 große Wohnblocks und ein überdimensioniertes Wohnheim) übertreffen diese deutlich.

Warum geht man immer davon aus, daß der bisherige Schwaab-Besitzer die Weingartner Bürger durch seine Baupläne schädigen wolle?

Warum hat die Gemeinde nicht schon viel früher einen Bebauungsplan erstellt?

Auf nachprüfbare Antworten warten viele Bürger schon lange.

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Vertragskündigung


Der BNN Artikel vom 23.3.2016 (siehe Download) und die daran anschließenden hektischen Erklärungen in der Presse drängen wieder die Frage auf: was passiert hier eigentlich?

Gemeinderat und Bürgern wurden mehrere Monate lang wichtige Informationen vorenthalten. Wie unsere Recherchen zeigen, sind die vertraglichen Probleme bereits seit Anfang Dezember 2015 bekannt. Warum wird der Gemeinderat von der Verwaltung erst einen Tag vor der Presseveröffentlichung informiert? Warum erfährt dies die Bevölkerung erst aus der Presse?

Wurde der Verkäufer des Schwaab-Geländes nicht bei den Vorentscheidungen beteiligt (wie anscheinend vereinbart)? Ist dies wieder so eine bedenkliche Nähe zwischen BM und Bauträger?

Die schnell nachgeschobenen Presse-Informationen in BNN und TBR deuten eher auf weitere Vernebelungen hin. Scheibchenweise Informationen sind anscheinen der neue Stil im Rathaus -Transparenz sieht anders aus. Ein Vertragspartner schrieb es drastischer: Zitat: „Sind halbe Wahrheiten schon Lügen?“

 

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Brisante Fragen


Nachdem nun ein konkreter Bauantrag für das geplanten Projekt in der Kanalstraße vorliegt (siehe Downloadbereich), entstehen Fragen.
Das Seniorenwohnheim ist im Bauantrag rot gekennzeichnet, das dazu gehörende Baugrundstück ist, wie im Bauantrag üblich, mit einer blau-violetten Linie umrandet. Erkennbar ist auch die Lagebuch-Nr. 316/3 und die Flächenzahl (4905 m²). Die 3 geplanten barrierefreien Wohnblocks sind untergeordnet dargestellt und nicht Bestandteil des vorliegenden Bauantrages; sie haben auch eine separate Flurstücks-Nr. (316/2).  Zufahrtstraßen, Wege und Stellplätze sind einheitlich wie die bestehenden öffentlichen Straßen und Gehwege (z.B. Kanalstraße) dargestellt.

Fragen:
• Bedeutet dies, dass die Fläche des Seniorenheimes und die separate Fläche für die Wohnblocks die Grundstücksflächen zur Bebauung durch den Bauträger sind?
• Bedeutet dies im Umkehrschluss, daß die gelb/ocker markierten Flächen öffentliche Verkehrsflächen und im Besitz der Gemeinde sind?
Wenn dem so ist, dann ergeben sich daraus Fragen:
• Wurden die Flächen für Straßen und Wege von der Gemeinde übernommen?
• Wenn ja, zu welche Kosten?
• wer trägt die Kosten für die Entsorgung des kontaminierten Erdreichs unter den Wegen und Straßen? Gehen diese Erschließungs- und Unterhaltskosten etwa zu Lasten der Gemeinde? Der Untergrund der Straßen und Wege ist „zufällig“ hochbelastet – entsprechende Info dazu liegt vor!

Fragen zu diesem Thema wurden der Verwaltung gestellt.
Antwort der Verwaltung: Dazu gibt es noch keine Entscheidung bzw. kann im Moment noch nicht beantwortet werden.
Wenn dem so wäre, dann könnte man daraus nur schließen: entweder ist man nicht an einer transparenten, Bürger-nahen Information interessiert oder es ist ein systematisches Verschleiern.
Beides wäre fatal.

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Käufer-Information


Zur Nachbarbeteiligung der Angrenzer wurden endlich konkrete Baupläne vorgelegt. Käufer in spe erfahren nun auch Details zu dem Projekt, z.B.:
• Laut Bauträger sollen Zitat: „… rund die Hälfte der Fläche nicht mehr versiegelt sondern als Grünfläche angelegt“ werden. So stand es zumindest in den BNN und in diversen Pressemitteilungen.
Fakt ist: für das Seniorenheim sind ca. 17% kleine, nicht zusammenhängende Grünflächen vorgesehen. Der Rest (ca.83%) ist Beton oder Straßen, Wege und Stellflächen.
Manche bezeichnen dies auch als Beton- oder Asphaltwüste und nicht als parkähnliche Landschaft.

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Termin für Nachbarbeteiligung


Um den 20. Januar herum erhielten alle Angrenzer an das geplante Bauvorhaben auf dem Schwab-Gelände Post von der Gemeinde. Es handelt sich dabei um die „Nachbarbeteiligung im Baugenehmigungsverfahren“. Diese Anhörung der Angrenzer ist gemäß Landesbauordnung vorgeschrieben.
Erstmals können nun die Angrenzer die exakten Baupläne einsehen. Dies sollten sie unbedingt tun.
Sie müssen dann innerhalb 4 Wochen (nach Zustellung des Schreibens) ihre persönlichen Bedenken gegen dieses Bauvorhaben vorbringen. Dies kann mündlich oder schriftlich geschehen. Wir empfehlen ein formloses Schreiben mit ihrem Absender.

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Interessante Zahlen


Auch im neuen Jahr möchten wir alle Interessierten über unsere Aktivitäten informieren.
Zunächst ein Rückblick mit einigen statistischen Details:
– Absoluter Spitzenreiter mit deutlichem Abstand war/ist der Titel “Beschämend und verantwortungslos“. Nach wie vor lesenswert.
– Für alle völlig überraschend: Platz 2 der Hitstatistik erreicht „Das Märchen“. Ist, wie alle Märchen, immer noch top aktuell.
– Knapp dahinter: „Klartext“, „Fakten zu Giftmüll im Boden“, „Grüne Liste Weingarten: Versprechen und Realität“, „Was das Modell zeigt/verschweigt (Teil 3)“ sowie „Lesenswertes“ und „Umfragen und Gästebuch

Und hier die Topzahl von heute:   9215 Aufrufe in 9 Monaten!

Danke
Noch eine wichtige Information: wir arbeiten auch im Jahr 2016 weiter daran, daß es eine sinnvolle Lösung für Weingarten gibt, obwohl ein BNN Artikel betonte, daß alles bereits in trockenen Tüchern sei. Möglicherweise sind die Tücher doch noch nicht trocken.

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Anlieger sind Leidtragende


Unter dieser Überschrift erschien heute (29.12.2015) ein Leserbrief in den BNN zu dem Thema Alten- und Seniorenheim in Weingarten.
Falls diese Zeitung nicht verfügbar ist: im Download-Bereich finden sie eine Kopie des BNN-Artikels.

Wir wünschen allen, die uns wohlgesonnen sind, einen guten Übergang
und einen guten Start in das Jahr 2016.

 

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Interessante Kommentare


Wir haben sehr viele Kommentare auf unsere Berichte und auf das Verhalten von Verwaltung und Gemeinderat erhalten. Nachfolgend einige davon. Es handelt sich dabei nicht um anonyme Spinner sondern um besorgte Bürger (Absender wurden aus Datenschutzgründen entfernt).
• „Ich hätte auch noch im Nachgang an das abrupte Ende der Bürgerversammlung einige Fragen gehabt, aber man konnte ja an diesem Abend nicht fragen. Ich glaube, dass das Ende der Versammlung bei vielen Anwesenden nicht gut in Erinnerung bleiben wird.“
• „Warum ist so etwas überhaupt möglich? Ich kann es nicht fassen. Ist ein Gemeinderat überhaupt noch existent. Ist dieser Personenkreis so einfach gestrickt?“
• „Die „Vorstellung“ des Gemeinderates war eine herbe Enttäuschung. Kritische Betrachtung scheint abhanden gekommen zu sein.“
• „Ethische und moralische Werte? Wo mit Taschenspielertricks agiert wird, sucht man diese naturgemäß bei den Verantwortlichen vergebens.“
• „Ich bin der Meinung, dass die Informationspolitik in dieser Gemeinde schon lange höchst gestört ist.“
• „Dieser Satz ” …. eine Frage der Zeit” ist das ALLERLETZTE! Ich finde es unglaublich takt- und respektlos der Eigentümerin gegenüber solche Aussagen zu treffen. Geht man so mit Menschen um? Schlimmer geht’s nimmer.“
• „Es herrscht der Eindruck vor, dass Gemeinderat und Gemeindeverwaltung sich sehr bedeckt halten. Gewünscht wird eine offene und ehrliche Information. Will z.B. ein Bauherr eine kleine Dachgaube an seinem Häuschen anbringen, ist dies ein Tagesordnungspunkt im AUT/Gemeinderatssitzung und wird auch in der Turmberg-Rundschau veröffentlicht. Wird in der ehemaligen Farbenfabrik ein ganzer Ortsteil geplant, herrscht komischerweise Funkstille. –> ein Schelm, der Böses dabei denkt !!??!!“
• „Je länger ich dieses unwürdige Verhalten der gewählten Vertreter aus der Ferne betrachte desto froher bin ich darüber, daß ich meine Kaufabsichten für ein oder zwei Wohnungen in dem Altenheim verworfen habe.“
• „…offensichtlich ziehen es die Gemeinderäte vor an einer Fehlentscheidung festzuhalten, anstatt einen Fehler einzugestehen oder rechtzeitig zu korrigieren. Rückgrat? Zivilcourage? Fehlanzeige!“
• „Die Forderung nach mehr Transparenz in der Verwaltung und im Gemeinderat, vor allem das Ende von “nicht öffentlichen Sitzungen” wären geeignete Maßnahmen, um Projekte dieser Art von vorneherein unter Einbeziehung der Bürger zu planen und dann auch gemeinsam getragen zu realisieren. Ich frage mich immer wieder, was gibt es in einer Kommune /Gemeinwesen „Nichtöffentliches” zu verhandeln, was eigentlich jeden in irgend einer Weise betrifft, der hier in der Gemeinde lebt?“
• „….Fazit: Alles nur Schau und eigene Tasche. Hoch lebe der uneigennützige Gemeinderat, Verwaltung und vorneweg unser Vorturner der Gemeinde.“
• „Geld regiert die Welt…“

Man kann ja darüber nachdenken was das für die Zukunft bedeutet.

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Es ist (vielleicht noch nicht) vollbracht.


Der umstrittene Bebauungsplan wurde am Montag Abend im Weingartner Gemeinderat !einstimmig! beschlossen. Wie lautetet die Überschrift in den BNN von heute (3.12.2015): „Bebauungsplan ist in trockenen Tüchern“.
Ob bei der Formulierung vielleicht der Wunsch Vater des Gedankens war? Es ist durchaus möglich, daß die Tücher noch nicht trocken genug sind und der Bebauungsplan deshalb noch nicht eingewickelt werden kann. Schau‘n mer mal.

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Bitte nicht vergessen!


Bitte posten! Heute Abend (30.11.2015, 18.30 Uhr) findet die entscheidende Abstimmung zu mitten.drin im Rathaus in Weingarten statt. Zeigen Sie ihr Interesse. Sie sollten sich nicht entgehen lassen wie ihr/e Gemeinderat/rätin mit berechtigten Einwänden der Bürger umgeht.

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Wichtiger Termin!


Am kommenden Montag (30.11.2015, 18.30 Uhr) findet die entscheidende Sitzung im Rathaus statt. Es wird der Bebauungsplan beschlossen, der bereits in einer nicht-öffentlichen Sitzung vorab beschlossen wurde. Zeigen Sie ihr Interesse. Sie sollten sich nicht entgehen wie ihr/e Gemeinderat/rätin mit den berechtigten Einwänden der Bürger umgeht.
Falls es ihnen nicht möglich ist daran teilzunehmen dann können wir ihnen heute schon einige der bereits beschlossenen Begründungen nennen, die Sie am Montag hören werden. (Kursiv = wörtliche Zitate)
Erschließung über Kanal- und Bahnhofstraße: „…Es kann davon ausgegangen werden, daß die Planung dafür in einem absehbaren Zeitraum zu realisieren ist….“. Zitatende. Das Gelände ist definitiv nicht im Besitz der Gemeinde oder des Bauträgers.
Verkehrssituation Kanalstraße: „.. Die verkehrliche Situation wird von der Verwaltung intensiv beobachtet; sofern erforderlich werden Regelungsmaßnahmen ergriffen…“ Zitatende. Das bedeutet dann wohl Einbahnstraße oder Ampelregelung in der Kanalstraße – sicher sehr interessant für die Anwohner der Kanalstraße.
Hinzunahme (und damit Vernichtung) von Grünflächen auf der Ostseite. Wird unter anderem damit begründet:“ … den technischen Belangen (Feuerwehr, Müllabfuhr) noch besser Rechnung tragen …“ und„….öffentliches Parkierungsangebot in der Nähe zum Hauptgeschäftsbereich der Bahnhofstraße…“ Zitatende. Eine mutige Begründung um Grünflächen mitten im Dorf zu vernichten.
Altlasten: „…. Aufgrund der vorliegenden Unterlagen kann davon ausgegangen werden, daß die Altlast umfassend saniert werden kann….“. Zitatende. Eine konkrete Aussage sieht wohl anders aus.
Anzahl der Stellplätze: „…Die Anzahl der Stellplätze ist ordnungsgemäß errechnet worden und wird als ausreichend erachtet…“ Zitatende. Bitten sie ihren Gemeinderat, dies nachzurechnen. Er kann es nicht. Die Grundlagen dazu sind so schwammig, dass dies nicht möglich ist. Weiter heisst es: „… Es wird eine Parkierungslösung auf der begrenzt zur Verfügung stehenden Fläche geben ….“. Zitatende. Es fehlen also doch Parkplätze!
Gerne können sie die komplette Liste der Begründungen einsehen.

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Peinliche Bürgerinformation


Am vergangenen Dienstag Abend wurden die spärlich anwesenden Bürger über die anstehenden Großprojekte informiert.
In einem sehr groben Überblick, dem nur Insider folgen konnten, wurde u.a. auch das Projekt in der Kanalstraße angesprochen. Strittige Themen überging man schnell, nur Hochglanz-Informationen waren gefragt.
Der Monolog des Bürgermeisters endete nach 63 Minuten, prall gefüllt mit vielen Andeutungen. Da sich auf den Hinweis, daß nun Fragen gestellt werden dürfen, innerhalb weniger Sekunden niemand meldete wurde die Versammlung abrupt beendet. Bedröppelte Bürger sah man mehr als genug.
Und als Krönung konnte man dann am darauf folgenden Donnerstag als Überschrift in einer badischen Tageszeitung lesen: „Bänziger‘s Vortrag beantwortete alle Fragen“ (siehe Download: Vortrag beantwortet alle Fragen)
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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Einspruch! Hilfe erwünscht


Alle, die an einer fairen und transparenten Entwicklung in Weingarten interessiert sind, können bis einschließlich Montag (9.11.2015) ihre Bedenken formulieren. Textvorschläge dazu finden sie auf unserer Homepage http://www.76356mittendrin.de unter Download/Einspruch 3.Offenlegung (Word-Format und pdf-Format). Schriftliche Einsprüche können in den Briefkasten am Rathaus eingeworfen werden. Alternativ geht es auch mit elektronischer Post –>> email-Adresse für Einspruch.
Bei Fragen oder zusätzlichen Informationen können sie uns erreichen mit mitten.drin@mail.de. Wir antworten garantiert.
Bitte dran denken: damit ihr Einspruch auch angenommen werden kann muss er bis 9.11.2015 den Adressaten erreicht haben.

Über jede Unterstützung freuen wir uns.

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Sensationelle Zahl des Tages


ZahlNo20157724 ! Dies ist mittlerweile die Zahl der Aufrufe unserer Homepage.  Sie zeigt, wie wichtig den Weingartnern dieses Thema geworden ist. Es wird Zeit, eine sinnvolle Lösung zu erarbeiten.

Bitte unterstützen sie uns. Teilen Sie  unsere Homepage http://www.76356mittendrin.de auch anderen mit. Noch mehr Leute sollen wissen was in Weingarten wirklich vorgeht. Vielen Dank an alle Unterstützer.

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Grüne Liste Weingarten: Versprechen und Realität


Im Mai 2015 wurde ein Schreiben an die Grüne Liste Weingarten gerichtet. Darin zitiert wurden Äußerungen sowie Texte von Wahl-und Infobroschüren, die sich auf die Erhaltung von Grünflächen im innerörtlichen Bereich bezogen. Dem gegenübergestellt wurde das tatsächliche Verhalten der Grünen Liste. Das Schreiben finden sie unter Download/Brief GL Weingarten (aus Datenschutzgründen wurden Adressen und Namen geschwärzt). Zusätzlich finden sie in Download auch die fraglichen Auszüge aus „Wahlbroschüre 2014“ und aus den „Kommunalpolitischen Zielen“.
Die Reaktionen auf unser Schreiben waren verblüffend:
Von den Gemeinderäten der Grünen Liste – keine Antwort.
Von dem Vorsitzenden der Grünen Liste – keine Antwort, dann mehrere Ausreden, warum noch keine Antwort erfolgte. Und dann Tauchstation!
Vom GL-Mitglied im Kreistag – Antwort: nicht zuständig, vertraue auf die GL-Gemeinderäte.
Man kann sich durchaus fragen: benötigen wir solch eine Gruppierung im Gemeinderat?

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Was das Modell zeigt/verschweigt (Teil 3 – Hausgemachtes Verkehrs-Chaos)


Das Modell ist im Rathaus in Weingarten zu besichtigen. Bei genauem Betrachten fallen viele Ungereimtheiten auf (höflich formuliert). Darauf werden wir in den nächsten Tagen gezielt eingehen.
Teil 3: Chaotische Verkehrs-Planung und die Folgen
Zählen sie die vorgesehenen Stellplätze. Die Stellplätze an der Ausfahrt entfallen, da Fläche für die Einfahrt zu schaffen ist (fehlt im Modell).
Wir erkennen 35 Stellplätze. Auf den ersten Blick durchaus ok. Was sie bestimmt wissen: im Dorfbereich muss jeder Bauherr 1,5 Stellplätze/Wohnung nachweisen. Und was sind die Vorgaben von Gemeindeverwaltung/Gemeinderat für den Bauträger?
• Im Alten- und Seniorenheim muß der Bauträger für 71 Zimmer und ca. 80 Beschäftigte insgesamt 9 Stellplätze nachweisen. Man geht also davon aus, daß Senioren keine Fahrzeuge besitzen und keine Besuche erhalten. Und die vielen Beschäftigten parken irgendwo in der Kanal- oder Friedrich Wilhelm- oder Gartenstraße!
• Für rollstuhlfähige Wohnungen im EG der Mehrfamilienhäuser werden 0,2 Stellplätze/Wohnung gefordert. Das bedeutet, daß Behinderte kein Auto besitzen und keine Besuche erhalten dürfen – wie soll man so eine diskriminierende Anmaßung bezeichnen?
• Unter den 3 Wohnblocks (als barrierefreies Wohnen bezeichnet) entsteht eine Garage mit 39 Stellplätzen. Diese reichen bei der geplanten Anzahl an Wohnungen nicht aus. Bei den Vorgaben (1,5 Stellplätze/Wohneinheit) sind weit über 50 Stellplätze erforderlich. Wo werden diese Bewohner ihre Fahrzeuge abstellen? Natürlich im Nahbereich – also auch in der Kanal- oder Friedrich Wilhelm- oder Gartenstraße.
Unter Downloads/Stellplatzvorgaben finden sie die exakten Details.
Wer befürchtet, daß dies nicht gut ist, der sollte „seinen“ Gemeinderat fragen, warum er so ein Chaos unterstützt. Es gibt Lösungen, die dies alles vermeiden. Diese wurden aber aus Kostengründen verworfen.
Und das Chaos wird noch schlimmer: die Verkehrsplaner schätzen 420 zusätzliche Fahrten durch die enge Kanalstraße – pro Tag!
Weitere „high lights“ folgen.

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Was das Modell zeigt/verschweigt (Teil 2 – Wohnen im Grünen?)


Das Modell ist im Rathaus in Weingarten zu besichtigen. Bei genauem Betrachten fallen viele Ungereimtheiten auf (höflich formuliert). Darauf werden wir in den nächsten Tagen gezielt eingehen.
Teil 2: Wohnen im Grünen – Schöner Schein und die Wirklichkeit ?
• Bei der Projektvorstellung wurde den interessierten Bürgern vorgeschwärmt, daß oberirdisch kein Autoverkehr stattfinden würde. Der ruhende Verkehr sollte komplett in 2 Tiefgaragen verlagert werden.
• Betrachten sie die Realität: die Stellplätze, der Wendeplatz und die Fahrstraßen dominieren das Gelände. Lassen sie sich von der grünen Farbe um die Gebäude nicht blenden – die Zugangs- und Gehwege sind nicht dargestellt. Die vorhandene spärliche Begrünung wird vom Fachmann „Straßen-begleitendes Grün“ bezeichnet. Von der versprochenen verkehrsbefreiten Wohnanlage mit Parkgelände ist nichts mehr übrig.
• Der Profit steht im Vordergrund. Die Größe der Gebäude („das Fassungsvermögen“) wurde bis aufs letzte ausgereizt sowie die Tiefgarage unter dem Seniorenheim eingespart. So geht Geldverdienen heute. Wissen das die dringend gesuchten Käufer der Wohnungen?

Weitere „high lights“ folgen.

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Was das Modell zeigt/verschweigt (Teil 1 – Heimliche Manipulation?)


Das Modell kann im Rathaus in Weingarten besichtigt werden. Bei genauem Betrachten fallen viele Ungereimtheiten auf (höflich formuliert). Darauf werden wir in den nächsten Tagen gezielt eingehen.
Teil 1: Heimliche Manipulation und seine Folgen
• Am 15.10.2015 haben wir das Modell besichtigt. Heute (20.10.2015) erhielten wir von einem besorgten Bürger den Hinweis, dass das Modell stillschweigend an einer wichtigen Stelle entscheidend geändert wurde. Ist das noch seriös? Bilder dazu finden sie unter „DOWNLOADS/Manipulation“
• Die dargestellte Zufahrt von der Bahnhofstraße wurde aus dem Modell entfernt da dieses Gelände nicht verfügbar ist. Zu sehen ist nun die Version, die gebaut werden soll. Sie erkennen den Wendeplatz vor dem Altenheim. Das bedeutet, dass alle Fahrzeuge ausschließlich über die Kanalstraße ein – und ausfahren müssen. Der Verkehrsplaner des Bauträgers geht von 420 zusätzlichen Fahrzeugbewegungen in der Kanalstraße aus; noch nicht berücksichtigt ist dabei der Parkplatz-Suchverkehr! Ist das den Anwohnern der Kanalstraße bewusst?
• Peinliche Panne: hat man bei der überstürzten Manipulation übersehen, daß zwar eine Ausfahrt für den Komplex vorhanden ist aber keine Einfahrt! Oder wurde dies bewusst weggelassen? Denn da nun Begegnungsverkehr besteht fallen sehr dringend benötigte Parkplätze an der Ausfahrt weg!

Weitere „high lights“ folgen.

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Beschämend und verantwortungslos


Angenommen, sie haben letzte Woche ihren Namen in den Medien gelesen; sie lesen, daß ihr Haus abgerissen wird; sie lesen, daß ihr Grundstück asphaltiert und als öffentliche Verkehrsfläche festgesetzt wird – und sie wissen nichts davon! Sie glauben das nicht? In Weingarten ist es aber so.
In verschiedenen Medien , z.B. in den BNN vom 1.10.2015 und in der Weingartner Woche vom 7.10.2015 (siehe Download) konnte man lesen, daß dies mit einem Grundstück in der Bahnhofstraße geschehen soll – nur die Besitzerin hat mehrfach und eindeutig betont, daß ihr Anwesens nicht zum Verkauf steht. Permanente Besuche mit Kuchen- und Blumengeschenken haben eher das Gegenteil bewirkt – der Gesundheitszustand der Besitzerin hat sich dadurch deutlich verschlechtert!
Die Verantwortlichen (Bürgermeister und Bauträger) schrecken nicht davor zurück die Gesundheit der Besitzerin durch unerwünschte Besuche noch mehr zu gefährden. In diesen Zusammenhang passt auch das Zitat des Bürgermeisters in den BNN (4.5.2015): ..„Eine weitere Erschließung über die Bahnhofstraße sei bautechnisch gelöst, die Realisierung sei nur eine Frage der Zeit“…, d.h. man plant bereits mit dem Ableben der Besitzerin.
Was muß noch alles geschehen, bis der Gemeinderat endlich eingreift und solch peinliche Aktivitäten unterbindet? Was muß noch alles geschehen, bis der Gemeinderat sich traut diese gigantische Fehlplanung zu stoppen damit ein sinnvolles Alten- und Seniorenheim entstehen kann?
Leser, die dies auch nicht gut finden sollten ihren Unmut zeigen und äußern. Es könnte helfen!

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